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Rechenpate FU Berlin

Organisation des Rechenpate-Projekts der Freien Universität Berlin
Förderung rechenschwacher Kinder durch Studierende


Studierende besuchen zu Beginn des Semesters ein dreitägiges Blockseminar. Hier lernen sie ein kompaktes und praxisbezogenes Modell der Zahlbegriffsentwicklung und der Rechenoperationen kennen. Die Studierenden machen sich mit den Fördermaterialien vertraut die im wesentlichen aus zahlreichen mathematischen Lernspielen bestehen.

Während des Semesters findet die Förderung an einer Berliner oder Brandenburger Grundschule statt. Die Schule ist frei wählbar, es kann jedoch auch auf die weiter unten aufgezählten kooperierenden Projektschulen zurückgegriffen werden. Im Prinzip ist es möglich das Projekt auch im Ausland durchzuführen.
Es werden von jedem Studierenden zwei Kinder im Einzelsetting gefördert. Sie sind also jede Woche für zwei Stunden an einer Grundschule. die Fördermaterialen werden von der Schule oder von mir gestellt. Mit Abschluss der Förderung geben Sie ein Protokoll der Förderung im Umfang von 2 bis 5 Seiten ab. 

Diese drei Leistungen - Blockseminar, Förderung, Protokoll - führen zur Bestätigung der aktiven und regelmäßigen Teilnahme. 


Ziel des Rechenpate-Projekts

Das Rechenpate-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt allen Kindern, insbesondere Kinder bildungsferner Elternhäuser, die Erlangung von mathematischen Basisqualifikationen im Bereich der Arithmetik der Grundschule (Zahlbegriff und Rechenoperationen) zu ermöglichen und die Freude an der Mathematik zu bewahren und zu fördern. Das Verständnis des Zahlbegriffs und ein sicherer Umgang mit den Rechenoperationen gelten als Grundlegend für die gesamte Mathematik der Grundschule, weshalb sie Gegenstand dieses Projekts sind.

Als Maßnahme ist die Einrichtung von individueller Förderung in Mathematik, die besondere Schulung von Studenten im Umgang mit Rechenschwierigkeiten und den besonderen Bedürfnissen von Kindern bildungsferner Elternhäuser, sowie die Implementation von didaktischen Spielen in den mathematischen Lehrprozess vorgesehen.